Bleeding-KansasBleeding-Kansas 3D

L. Roy Aiken

BLEEDING KANSAS

Zombie-Thriller

PERFECT PAPERBACK
300 Seiten
ISBN: 978-3-943408-27-0
eISBN: 978-3-943408-59-1
ERSTERSCHEINUNG: 2014

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BeschreibungAutorMeinungen zum BuchJetzt reinlesen

Derek Grace ist gut in dem, was er tut.
Irrsinnig gut!

Und das, obwohl ihn die Jahre ohne Job etwas außer Form gebracht haben. Doch als die Toten nicht tot bleiben, sondern sich über die Lebenden hermachen, ergeben sich für Derek plötzlich ganz neue Perspektiven. Eine Karriere, wie geschaffen für einen Mann, der genug vom tatsächlichen American Way of Life gesehen hat. Einen Mann, der sich dringend abreagieren muss.

Für Derek bedeutet das Ende der Zivilisation nur, vom Regen in die Traufe gekommen zu sein. Mit dem Unterschied, dass abgesehen von den blutgierigen Zombies eine echte Chance auf Freiheit und ein besseres Leben besteht. Zumindest, wenn er es schaffen sollte, sich 600 Meilen durch ein zombifiziertes Kansas zu kämpfen, zu seiner Familie. Natürlich vorausgesetzt, dass sie noch am Leben sind …

Derek Samuel Grace, eben noch ein unbedeutender Niemand, entsteigt den blutbeschmierten Trümmern der Welt, um sich einen Namen zu machen: Derek Grace ist der Dead Silencer.

 

 

 

 

Das ist er also, der Tag, dem wir schon so lange entgegengefiebert haben – und er fängt nicht gut an. Claire wacht verschleimt und mit erhöhter Temperatur auf und ist zu kaputt, um mich zum Flughafen zu fahren. Viel mehr, außer einem: »Tut mir leid, hoffentlich geht’s dir bald wieder besser«, gibt’s da nicht zu sagen, ehe sie sich wieder ins Bett verkriecht.
  Bevor ich mich versehe, wuchte ich mein Gepäck in den Kofferraum des Taxis, dessen Fahrer, wie sich herausgestellt, eigentlich auch hätte krank machen müssen. »Tja, tut mir leid, Mann, aber Sie wissen ja wie’s läuft«, rechtfertigt er sich. »Keine Arbeit, keine Kohle!«
  »Wem sagen Sie das«, entgegne ich, während ich mich auf den Rücksitz fallen lasse.
  »Airport, häh?« Der Taxifahrer schnäuzt sich und präsentiert daraufhin seine verklebte Hand. »Wo soll’s hingehen?«
  »Kansas City.«
  »Kansas City! Kansas City, here I …« Gott steh mir bei, er versucht allen Ernstes, diesen alten Song zu trällern. Zum Glück hält ihn ein Hustenanfall davon ab. Aus meiner Hosentasche angle ich mir ein Taschentuch und presse es gegen Mund und Nase.
  Er schnieft vernehmlich, nachdem er sich wieder gefangen hat. »Und was gibt’s dort?«
  »Ein Vorstellungsgespräch.«
  »Echt jetzt? So weit weg vom Schuss? Hoffe, die zahlen auch entsprechend!«
  »Oh ja.«
  »Hört sich gut an! Ich wünschte, ich würde mal so einen Job abgreifen!«
  »Ich auch.«
  »Ha! Das hab ich gehört! Also – was haben Sie vorher die ganze Zeit gemacht?«
  »War arbeitslos.«
  »Oh. Nirgends was gekriegt?«
  Ich muss erst seinen nächsten Hustenanfall abwarten, bevor ich antworten kann. »So ungefähr.«
  »Da müssten Sie doch jetzt viel euphorischer wirken.«
  »Mir geht viel durch den Kopf.«
  »Oh.« Einem kurzen, bellenden Husten folgt ein lang gezogenes, gurgelndes Schnaufen. »Ja, es ist nicht einfach da draußen.«
  »Yeah.«
  »Wie lange waren Sie arbeitslos?«
  »Lange genug.« Vier Jahre, aber wer zählt schon?
  »Also ich muss leider arbeiten, verstehen Sie, was ich meine? Aber wenn ich zu Hause wäre, würde ich unter Garantie ver…« Der Fahrer leitet die nächste Runde Husten ein und sträubt sich bockend und zitternd mit seinem ganzen, hinter dem Lenkrad klemmenden Körper. Mehr kann er nicht tun, um weiterhin auf die vor uns liegende Straße zu blicken.
  Quälend lange Sekunden später und nachdem ich mich schon gefragt hatte, ob er die rote Ampel über den Haufen fahren will, steigt er auf die Bremse. Allmählich und mit schlingerndem Heck kommt das Taxi quietschend zum Stillstand. »Wie wäre es mit einem Stück Kümmere-dich-um-deinen-eigenen-Scheiß zum drauf rumkauen?«, sage ich. »Wenn ich diesen Flug verpasse, wird mein Haus zwangsvollstreckt und nächsten Monat sitzt dann meine Familie auf der Straße! Wenn Sie’s nicht rechtzeitig zum Flughafen schaffen, suche ich mir eben einen anderen, der es kann!«
  »Whoa, Mann, schon okay. Schon okay! Ich krieg’ das hin!«
  »Kriegen Sie es auch hin, ohne mich vollzutexten wie eine alte Klatschbase? Können Sie einfach nur Ihr beschissenes Maul halten?«
  »Hey, nicht frech werden! Wollte ja nur ein wenig Konversation betreiben!«
  »Bringen Sie mich einfach nur zum Flughafen! Ich bin ohnehin schon spät dran!«
  »Himmel, Mister, ich sagte doch schon, dass ich das hinkriege!«
  Es wird grün und wir fahren weiter. Das ich so ungehalten gewesen bin, tut mir leid. Anständige Mittelständler sollten niemals vor ihren Untergebenen so eine Tonart anschlagen. Aber da ich eben ein einfacher Arbeiter mit altmodischen Ansichten bin, besteht mein Problem darin, dass ich niemanden als Untergebenen auffasse; so sehr er mir auch auf die Nerven gehen mag.
  Zufrieden registriere ich, dass der Taxifahrer nun die Klappe hält, was im Gegenzug außerdem seine Hustenanfälle reduziert. Trotzdem bleibt das Taschentuch an Ort und Stelle, bis er die Parkzone vorm Flughafen angesteuert hat. Der Kofferraumdeckel springt auf, ich steige aus, atme gesegnete, keimfreie Luft und greife mir mein Gepäck.
  Keine Ahnung, wie viel Trinkgeld so ein Taxifahrer bekommt. Ich kann mir ja kaum diese Fahrt leisten. Also kriegt er 15 Prozent. Ist mehr, als dieser geschwätzige Ansteckungsherd eigentlich verdient hätte.
  Vielleicht kriege auch ich mehr, als ich verdient hätte.
  »Alles klar?«, frage ich den Fahrer, bevor ich mich abwende.
  »Hören Sie, ich wünsche Ihnen alles Gute«, sagt er. »Ich weiß, wie nervös Sie sein müssen.«
  »Yeah. Versuchen Sie, wieder gesund zu werden.«
  Ich gehe davon aus, dass damit die Sache abgeschlossen ist, doch weit gefehlt. Der Weg zur fetten Dame hinterm Ticketschalter entpuppt sich als Spießrutenlauf, der mich an niesenden und bellenden Leuten vorbeiführt. Die Ticketfrau hat ein rotes Hitlerbärtchen unter ihrer Nase, weil sie selbige scheinbar zu oft mit ihren dreilagigen Taschentüchern geputzt hat.
  Ich hätte nichts gegen eine Greifzange oder ein paar Latexhandschuhe, um damit meine Bordkarte in Empfang zu nehmen. Um Himmels Willen, ich kann es mir nicht leisten, krank zu werden und somit die beste Chance auf eine einträgliche Stelle seit Jahren entgehen zu lassen! Wahrscheinlich liegt es an der Jahreszeit. Als ich mich vom Schalter abwende, scheint jede Person in meinem Blickfeld an der einen oder anderen Form der ›Mayday Malaise‹ zu leiden. So verkündet es jedenfalls der Text hinter der Kabelnachrichten-Königin Stefani Dunham auf Fernsehschirmen überall am Flughafen.
  »Hierbei scheint es sich um eine andersartige Form des gewöhnlichen Grippevirus zu handeln«, sagt sie. »Von der Tatsache abgesehen, dass jeder Dritte davon betroffen zu sein scheint, bleibt man aber dennoch mehr oder weniger arbeits- und aufnahmefähig! Manche Stimmen behaupten natürlich, dass die gegenwärtige wirtschaftliche Lage Schuld daran ist, dass sich amerikanische Arbeitnehmer unter keinen Umständen krankschreiben lassen wollen.« Unsere Vorzeigecheerleaderin-Schrägstrich-Nachrichtensprecherin zieht eine Schnute, damit jeder weiß, was sie von manchen Menschen hält.
  »Unabhängig von den Ursprüngen handelt es sich laut Medizinern um einen sogenannten Aerosolvirus, der sich frei in unserer Luft bewegt!« Das Konterfei einer grauhaarigen Eminenz erscheint, der in einem vornehmen Büro irgendwelche kundige Erklärungen ablässt. Dann ist wieder Stefani dran: »Und hier sind wir auch nicht immun dagegen!« Theatralisch hüstelt sie in ein Taschentuch. »Das und eine laufende Nase! Ein großes Dankeschön gilt daher meinem Team von der Maske, das dafür sorgt, dass ich vorzeigbar bleibe! Hey, wir machen weiter – welche andere Wahl bleibt uns auch?«
  Bei meinem irischen Glück wird dies genau jener Virus sein, den ich auch abkriegen werde. Claire hatte es ja schon gerade so bis ins Badezimmer geschafft und der bedauernswert-blöde Taxifahrer hatte ebenfalls massive Probleme. Ich rufe meinen Kontakt in Kansas City an. Nach einer halben Ewigkeit meldet sich Giselle. »Mr. Grace! Welchem Umstand verdanken wir die Ehre? Sind Sie noch in Colorado Springs? Am Flughafen, richtig?«
  »Yeah, und zwar genau vorm Terminal. Ich wollte nur sicherstellen, dass das Bewerbungsgespräch nicht abgesagt wurde.«
  »Warum sollte es?«
  »Wegen der zurzeit grassierenden Grippe. Jeder scheint ja krank zu sein!«
  Giselle lacht. »Ach, das! Zwar haben sich auch bei uns ein paar Leute krank gemeldet, aber davon lassen wir uns gewiss nicht aufhalten. Sie sind aber nicht krank, oder?«
  »Oh, nein, nein. Mir geht’s bestens. Ich war nur … besorgt.«
  »Schön. Dann rufen Sie mich doch bitte an, wenn Sie in KC gelandet sind. Hoffentlich schaffen Sie es, bevor Rob zum Golfplatz aufbricht. Spielen Sie Golf?«
  »Ist schon ein Weilchen her«, lüge ich. »Wenigstens werde ich ihn dann gut aussehen lassen.« Ich verachte Golf, ebenso die Sorte Menschen, die es spielen. Aber es ist deren Welt, zu der ich mir Einlass erschwindeln möchte. Weg vom Sklavenmarkt und hinein in das Reich der professionell Überbezahlten.
  »Klingt, als würden Sie klarkommen. Und nochmals: Vergessen Sie nicht, mich nach der Landung anzurufen.«
  »Werde ich. Vielen Dank, Giselle.«
  »Und das Sie mir nicht krank werden!«
  Genau. Sofern mich meine Frau nicht angesteckt hat oder der Taxifahrer oder die Ticketlady oder der halbe Flughafen – und nun verschwinde ich in einer engen Aluminiumröhre und darf rückgeführte Atemluft inhalieren, die voll ist mit den Keimen und Viren einer ganzen Woche.
  Und frische Erreger gibt es außerdem. Die Sitze im Flugzeug sind gerade Mal zur Hälfte belegt und jeden zweiten Passagier scheint es erwischt zu haben. Die Flugbegleiterinnen hocken im vorderen Bereich und beim Heckschott auf ihren Klappsitzen, tragen Chirurgenmasken und schauen düster drein.
  Ich muss nur die nächsten 24 Stunden gesund überstehen. 24 Stunden. Himmel, mehr verlange ich doch nicht.
  Zum Glück dauert der Flug nicht lange. Danach finde ich mich auf einer, als Flughafen getarnten Tuberkulose-Station wieder und muss mich durch kondensierte Rotzwolken hindurchblinzeln, um an mein Gepäck zu kommen. Dann rufe ich Giselle an.
  »Sie kennen den Weg, oder?«, fragt sie.
  »Aber natürlich. Also bis gleich!«
  Vorm Mietwagenstand suche ich in meinen Taschen nach den Wegbeschreibungen, die ich mir aus dem Internet ausgedruckt habe. »Ähm, hey«, wende ich mich an den Typ hinter dem Schalter. »Könnten Sie mir eine Wegbeschreibung ausdrucken? Ich hab meine leider zu Hause vergessen.«
  »Wofür brauchen Sie die?«
  »Um zu meinem Vorstellungsgespräch zu kommen.«
  Er schaut mich leicht entsetzt an. Als hätte ich mich eingepisst.
  »Ihr Fahrzeug hat GPS.«
  »Oh.«
  »Mann, ernsthaft
  Nachdem ich raus zu meinem Wagen marschiert bin, drücke ich ein paar Mal auf die Zentralverriegelung am Schlüsselbund, um auch ganz sicher zu sein, dass dieser umwerfende schwarze SUV wirklich der meinige ist. Der Neuwagenduft ist berauschend. Nirgends eine Beule, und die Heckluke öffnet sich per Knopfdruck. Ich umrunde den Wagen, steige ein. Tür zuschlagen ist nicht. Ist wie beim Sicherheitsverschluss einer Tupperdose.
  Sobald ich den Schlüssel umgedreht habe, bläst die Klimaanlage auf Hochtouren. Aus dem Radio ertönt Orchestermusik in brillantem Klangbild. Ich verringere die Lautstärke und gebe mir eine Minute, um mit dem GPS vertraut zu werden. Nicht, dass ich eine volle Minute benötige. Das Gerät ist sprachgesteuert.
  Stadteinwärts herrscht eine entspannte Verkehrslage, die es mir ermöglicht, an meiner Atmung und Konzentration zu arbeiten. Das erste Telefongespräch mit Giselle hab ich vergeigt. Die Einstellung des Mietwagenverkäufers war auch sehr vielsagend. Im Grunde geht das Ganze bis zum Taxifahrer zurück. Hätte ich ihm die entsprechenden nonverbalen Hinweise gegeben, hätte er mich nicht mit seinem lästig-vertrauten Gerede geplagt.
  Ich kann es mir nicht leisten, nett zu sein. Ich kann mich nicht jedes Mal sprachlos geben, wenn ich mit einem weiteren entzückenden, wenngleich entsetzlich teurem Spielzeug konfrontiert werde, das die Kurtisanengesellschaft als gegeben ansieht, als handle es sich um kaltes oder heißes Leitungswasser. Sollte irgendjemandem bei der Firma auffallen, dass ich kein Stammeszugehöriger bin – zum Beispiel, weil ich seit zehn Jahren den gleichen Wagen fahre, kein Smartphone besitze, etc. – wird man mich ohne Umwege wieder zurück in den stinkigen, abgestorbenen Teich zurückschmeißen, aus dem ich gekrochen bin. Man kriegt nicht einfach so einen Platz am Tisch der coolen Kids. Weder aus Mitgefühl, noch weil man so talentiert ist. Du kriegst ihn, wenn du schon immer ein cooles Kid gewesen bist, dann war der Platz schon vor deiner Geburt gesichert.
  Daran muss ich denken, als ich aus dem Fahrtstuhl trete und durch die opulente Lobby schlendere, als würde sie mir gehören. Giselle habe ich zwar noch nie getroffen, trotzdem erkenne ich sie auf Anhieb: Eine akribisch geschniegelte Herrenhaus-Schönheit, die mit ihrer Hornbrille und dem navyblauen Einheitshosenanzug, für den garantiert zwei meiner Hypothekenzahlungen draufgegangen wären, einen auf heiße Bibliothekarin macht.
  Sie adelt mich mit einem kinoreif perlweißen, viel zu breitem Grinsen: »Gott sei Dank klappt wenigstens etwas heute!«
  »Darum bin ich hier«, sage ich; trocken, wie der Martini vom Chef.
  »Als allererstes muss ich mich entschuldigen. Ich dachte, Rob würde heute reinkommen, aber – raten Sie mal!«
  Ich hebe eine Augenbraue: Ich hoffe, es gibt einen triftigen Grund.
  »Seit unserem Telefonat heute Morgen häufen sich die Krankmeldungen. Aber da Rob manchmal erst gegen 10 Uhr erscheint, hatte ich damit gerechnet, dass er Sie wenigstens willkommen heißen würde. Bis er vorhin anrief.«
  »Meine Frau war auch krank, als ich heute früh gestartet bin. Von daher wundert’s mich nicht. Wer krank ist, ist krank – so viel steht fest. Und auf den Flughäfen hat es auch nicht besser ausgesehen.«
  »Gewiss, Sir, aber trotzdem möchte ich mich dafür entschuldigen! Im Ernst, damit habe ich nicht gerechnet! So vielen unserer Leute läuft die Nase und sie kommen trotzdem zur Arbeit. Und die … Auswirkungen bekommen Sie ja auch zu spüren.«
  »Ja?«
  »Wenn es Rob richtig schwer erwischt haben sollte, müssen wir das Vorstellungsgespräch wohl verschieben.«
  »Wie lange wären Sie denn bereit, für meine Unterkunft aufzukommen?«
  »Wie lange wären Sie denn bereit, hier zu bleiben?«
  »Ich bin hergekommen, um mit Rob zu reden. Wenn es keine allzu großen Umstände macht, dann werde ich auf ihn warten.«
  »Trotz Ihrer kranken Frau?«
  »Unsere Kinder sind alt genug, sich um sie zu kümmern.«
  Giselle knallt einen Briefumschlag auf den Empfangsschalter. »Da drin befindet sich ein Gutschein für ein wirklich ausgezeichnetes Steakhaus im Power and Light District. Außerdem weitere Coupons für Restaurants in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Hotel. Somit wären das morgige Frühstück und der Lunch schon mal gesichert. Rufen Sie mich morgen gleich an, nachdem Sie ausgecheckt haben. Dann gibt es entweder einen zweiten Umschlag oder ein Flugzeugticket.«
  Ich ringe mir ein Lächeln ab, als ich den Umschlag in meiner Jackentasche verschwinden lasse.
  »Ich hoffe, Sie sind ein guter Esser.«
  »Keine Sorge. Danke, Giselle.«
  »Schon okay. Wir sprechen uns dann morgen.«
  »Jede Wette.« Ich drehe mich um und verlasse die Lobby. Zum Glück ist der Fahrstuhl leer, als ich einen lauten Stoßseufzer von mir gebe.

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